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Tanista's  Magendreher

Mit 8 Jahren bekam Tanista einen Magendreher. Das Schlimmste was einem Hund widerfahren kann. Es hätte nicht  viel gefehlt und sie wäre daran gestorben.

Tanista bekam ihr Futter immer um 19 Uhr,so auch an jenem Abend. Nichts deutete Anfangs daraufhin, dass irgendetwas  nicht stimmte. Nach ca. 1 1/2 Stunden wurde Tanista unruhig.  Sie lief mal hierhin und mal dorthin, fand aber nicht den richtigen Platz. Wir gingen mit ihr nach Draußen, da wir davon ausgingen, sie bekäme einen Durchfall und sei deshalb  so unruhig. Doch sie schaute uns nur einigermaßen unglücklich an und machte nichts. Wir gingen also wieder ins Haus. Ihre Unruhe nahm immer mehr zu, sie fing nun an zu Hecheln und schaute noch unglücklicher drein. Die Sorgenfalten in unseren Gesichtern wurden immer tiefer, was hatte sie nur?? Als Tanista anfing zu Würgen, jedoch ohne Erfolg es kam nur Speichel, war für uns alles klar. Tanista hatte höchstwahrscheinlich einen Magendreher. Monate zuvor hatten wir in einem Buch über irische Wolfshunde davon gelesen. Unglücklicherweise zeigte Tanista genau die im Buch geschilderten Symptome. Nun war schnelles Handeln angesagt. So fix es eben ging luden wir sie ins Auto und fuhren zur nächsten Tierklinik. Dort angekommen teilten wir dem Arzt sofort unsere Vermutung mit, in der Hoffnung sie möge sich nicht bestätigen. Der Arzt befühlte ihren Bauch und meinte, es müsse nicht unbedingt eine Magendrehung vorliegen. Völlige Klarheit könnte aber nur eine Röntgenaufnahme bringen, also wurde Tanista geröntgt. Als sich der Arzt die Aufnahmen angesehen hatte, teilte er uns mit unsere Vermutung sei richtig, Tanista hatte eine Magendrehung. Diese Diagnose, obwohl wir es ja schon geahnt hatten, traf uns wie ein Schlag. Vermutungen sind eine Sache, die Gewissheit ist nochmal was ganz anderes. Nur eineNotoperation konnte Tanista noch helfen,wir gaben sofort unser Einverständnis. In diesem Moment war es uns völlig egal was da an Kosten auf uns zukam, Hauptsache unser geliebtes Hundetier würde wieder gesund. Doch auch diese Gewissheit hatten wir nicht, denn viele Hunde überleben die Operation nicht. Tanista hatte auf Grund ihres Alters eine Überlebenschance von 40 zu 60. Wir ließen Tanista schweren Herzens in der Obhut des Arztes und seines Op-Teams und fuhren nach Hause. Wissen Sie wie nervtötend es sein kann zu warten, dass das Telefon klingelt!? Und wenn es dann klingelt zuckt man zusammen und traut sich nicht den Hörer abzunehmen aus Angst es könnte eine Nachricht sein die man auf keinen Fall hören will? Nach 3 Stunden kam endlich ein Anruf von der Tierklinik. Tanista hatte die Operation ohne Komplikationen überstanden und es ginge ihr den Umständen entsprechend relativ gut. Uns viel ein ein tonnenschwerer Fels, wenn ich es mir recht überlege, doch eher ein ganzes Gebirgsmasiv, vom Herzen. Als ob man auf der anderen Seite des Telefons das Poltern des Gebirges hätte hören können, kam prompt ein Dämpfer. Der Arzt meinte es sei noch viel zu früh, um sagen zu können ob Tanista über den Berg wäre. Mit Bestimmtheit könne man das erst nach 2-3 Tagen sagen, denn es könnten sich immer noch Komplikationen einstellen die zum Tod führen. Ja und da war es dann wieder dieses Gebirgsmasiv das erneut auf einem lastete. Wir riefen mehrmals täglich in der Klinik an und erkundigten uns nach Tanistas Gesundheitszustand. Die Prognose und unsere Stimmung wurde von Anruf zu Anruf besser. Wir hätten Tanista ja gar zu gern in der Klinik besucht, um ihr klar zu machen das alles wieder gut wird, doch das wurde seitens der Tierärzte mit der Begründung das könnte den Hund zu sehr aufregen abgelehnt. So brachten wir ihr am 2 Tag lediglich ihre Schmusedecke vorbei, damit sie wenigstens etwas von zu Hause hatte um ihr zu vermitteln, dass wir sie nicht vergessen hatten. Sehr viel Unterstützung bekamen wir auch von zwei sehr lieben Menschen. Sie trugen nicht unherblich dazu bei das es Tanista von Tag zu Tag immer besser ging. Durch Sie bekam Tanista wieder Mut, Hoffnung und Kraft, das war sehr wichtig. Nicht das wir die hervorragende Leistung des Tierarztes Dr. Streicher, seines Op-Teams und des Pflegepersonals schmälern möchten, denn auch sie haben sich gut um Tanista gekümmert. All diese Bemühungen haben dazubeigetragen das Tanista wieder gesund und munter geworden ist. Danke Euch allen, speziell Petra und Elke!!!! 

Das Ereignis ist nun einige Jahre her und inzwischen ist unsere geliebte Wölfin im stolzen alter von 11 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir wissen das es kein Abschied für immer ist, denn irgendwann sehen wir uns wieder, am anderen Ende der Regenbogenbrücke.

Tanista war eine sanfte Riesin die Kinder abgöttisch liebte, sie genoß es von ihnen gekrault und mit Leckerchen gefüttert zu werden. Sie schaute immer ganz unglücklich wenn die Leute auf der Straße einen großen Bogen um sie machten,  weil sie so groß war. Wir haben nie erlebt das unsere Irische Wölfin aggressiv gewesen wäre, weder anderen Hunden noch Menschen gegenüber. Wir hatten eine sehr schöne Zeit mit ihr und sind dankbar dafür mit einem so tollem Hund  für einige Jahre unser Leben geteilt zu haben.

Danke für alles Tanista !


 

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Tanista unsere sanfte Riesin

Zu Tanista kamen wir durch den Tod des Vaters meiner Freundin. Kein anderer aus der Verwandschaft fühlte sich für den Hund verantwortlich, wäre es nach ihnen gegangen so wäre Tanista ins Tierheim gekommen. Wahrscheinlich wäre sie dort recht schnell eingegangen, denn sie war sehr menschenbezogen, das konnten wir nicht zulassen und so nahmen wir sie zu uns.

Tanista war damals 7 jahre alt, und für einen IW schon im fortgeschrittenen Alter. Sie hatte nie gelernt Treppen zusteigen, den bis her brauchte sie das auch nicht. Bei uns sah das aber anders aus, wir wohnten nähmlich im 1 Stock und den konnte man nur per Treppe erreichen. Nun gehört der IW zur größten Hunderasse auf der Welt, also den Hund einfach mal so unter den Arm klemmen, Treppe hoch, Problem gelöst.. ist nicht.Doch wie bringt man eben mal so auf die Schnelle einem 7 jahre altem sehr großem Hund bei Treppen zu steigen, wir konnten sie ja schließlich nicht im Auto oder Hausflur lassen, bis es irgendwann funzte.

Die erste Versuchsanordnung sah folgendermaßen aus: Balu sollte vor ihr die Treppe raufgehen, in der Hoffnung sie würde ihm nach laufen.Balu lief die Treppe hoch...und wieder runter...und wieder hoch. Doch unser neues Familienmitglied bewegte sich nicht vom Fleck. Okay vielleicht sollten sich auch die Zweibeiner mal an diesen Treppe hoch, Treppe runter Spiel beteiligen,also gingen auch wir die Treppe hoch, und redeten dem armen Hundetier gut zu es uns gleich zu tun. Doch nichts geschah, sie schaute dem Treiben einigermaßen Verständnislos zu. Treppe wieder runter, vorher schnell noch ein Leckerchen aus der Wohnung geholt, mit Speck fängt man ja bekanntlich Mäuse. Ja, Mäuse schon, IW's nicht. Der einzige der von dieser Aktion profitierte war Balu, denn er bekam für seine sportliche Aktivität das eine und auch andere Leckerli.

Die zweit Versuchsanordnung sah so aus: Einer nahm Tanista's vorder Hälfte der andere die hinter Hälfte um sie dann gemeinsam hoch zu tragen. Ja denkste, das war nun überhaupt nicht Tanista's Ding, sie wandt sich wie ein  Aal. So also auch nicht.

Schließlich nahm wir erst ihre Vorderbeine, setzten sie auf die zweite Stufe um dann erst das eine und hernach das andere Hinterbein auf die erste Stufe zu setzen. Jetzt fing sie an zu begreifen worum es beim Treppen steigen eigentlich geht, bzw. wie es geht. Die letzten Stufen lief sie dann schon fast allein.

Tanista gewöhnte sich sehr schnell an Balu, die neue Umgebung und das Treppen steigen.

Später hatten wir sogar Mühe sie davon abzuhalten Treppen zu steigen. Kurz nach der Magendreher-Op sollte sie keine Treppen steigen, da sonst die Bauchnarbe reißen könnte. zu diesem Zeitpunkt wohnten wir in einem einstöckigem Haus, im ersten Stock befand sich das Schlafzimmer, Arbeitszimmer und noch ein kl. Zimmmer. Tanista und Balu schliefen immer mit uns im Schlafzimmer (vorzugsweise im Bett). Da unser Wolfsmädchen nun keine Treppen steigen sollte schliefen wir im Wohnzimmer. Das störte Tanista jedoch nicht. Sie fand es auf dem Sofa zu unbequem und schlich sich heimlich die Treppe hoch, ins Bett. Ja so war unsere Wölfin, immer gut für eine Überschung

 

  Tanista hat gerade ihren Mittagsschlaf beendet

 

Bäh, schau auf meine Zunge Kleines

 

 

  

Und nun einwenig

  Morgengymnastik. Wir

  strecken das linke Bein

  über das rechte Bein.

 

 

 

 

Mal schauen

wie fit der

Balu heute

ist

 

 

 

 

 

 

 

Nach den sportlichen Aktivitäten brauche ich

unbedingt ein kleines Nickerchen