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Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des
Regenbogens.
Auf jener Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln
und saftigen, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen
ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer was zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und
aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden
ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das
grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat dich gesehen.
Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst du ihn in deine Arme und hälst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und du schaust endlich glücklich in die Augen deines geliebten
Tieres, das solange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie
aus deinem Herzen.
Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und ihr werdet nie wieder getrennt sein...
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Der Verlust eines geliebten Tieres egal ob Hund, Katz, Pferd oder Hamster ist immer schwer für die, die zurückbleiben müssen. Die Trauer wird mit der Zeit erträglicher werden und in den Hintergrund rücken, so das Du Dich wieder auf neue Dinge einlassen kannst. Ja, sogar auf einen neuen pelzigen oder gefiederten Gesellen.
Als unsere geliebte Wölfin "Tanista" von uns ging, war die Trauer über diesen Verlust sehr groß. Für uns war sie etwas einmaliges, etwas ganz besonderes. Balu unser Knuddelbär, zeigte seine Trauer indem er sich immer mehr zurückzog, nicht mehr spielen mochte und auch nur recht lustlos fras. Tanista fehlte uns allen sehr.
22 Jahre nachdem Tanista über die Regenbogenbrücke gegangen war, ging auch unser geliebter Knuddelbär Balu über die Regenbogenbrücke. Das schmerzte so sehr, das ich dachte es hört nie wieder auf. Erst Tanista und nun auch noch Balu. Was uns bei der Trauerbewältigung sehr half war (so komisch das auch klingen mag) das ausheben der Gräber und die anschließende Beisetzung. Nicht das wir nicht jedesmal Rotz und Wasser geheult
hätten, doch irgendwie konnten wir hinterher besser damit fertig werden.

Auch Zorette, die Cavalierhündin meiner Mutter, bleibt unvergessen in unseren Herzen!
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