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Dackota                                                    

Dackota kam zu uns nachdem Balu unser 11 Jahre alter Knuddelbär über die Regenbogenbrücke gegangen war.  Auch hier war die Situation ähnlich gelagert wie bei Balu als Tanista, gegangen war. Samira war es nicht gewöhnt einzel Hund zu sein und so machten wir uns wieder auf die Suche nach einem passenden Artgenossen.

Diesmal wollten wir einen Welpen, Samira  war ja noch relativ jung. Wir wurden fündig bei Hexes Tiernothilfe. Im Tierheim Velbert hatten sie leider keinen passenden Artgenossen zu diesem Zeitpunkt.  Hexe, die  Betreiberin der Tiernothilfe hatte einen kleinen Welpen namens Klein vor kurzem aus Spanien geholt. In Spanien sollte er auf einem Markt verkauft werden fand, jedoch keine "Abnehmer". Sie mailte uns einige Bilder von Klein, ein wirklich süsses Kerlchen, doch welcher Welpe ist nicht süss und niedlich.  Wir telefonierten einige male und kamen zu dem Schluß das Klein ( jetzt heißt er Dackota ) der richtige Gefährte für Samira sein könnte.  Da Hexe in Gnarrenburg (Norddeutschland nähe Flensburg) wohnte und wir in der Eifel ( Rheinlandpfalz ), machte sie uns das Angebot uns Kilometer- technisch entgegen zukommen. Sie mußte in NRW einige Hundewelpen aus einem Tierheim abholen und wir sollten dort hinkommen um Klein zu treffen. Gesagt getan.

Es war schon eine etwas merkwürdig anmutende Situation. Wir standen mit dem Auto vor dem Tierheim (das schon geschlossen hatte) und warteten mit Samira im Auto auf Hexe. Außenstehende hätten glatt denken können, das wir nur auf eine passende Gelegenheit warten unseren Hund vor dem Tierheim abzuladen, um dann fix zu verschwinden. Dementsprechend skeptisch und argwöhnisch wurden wir von vorbei kommenden Passanten auch beobachtet.

Schließlich sahen wir einen Renault Kangoo die Straße runter kommen, dessen Scheiben von innen ziemlich beschlagenwaren. Als es näher kam hörten wir auch Hundegebell aus dem innern des Autos. Hexe kam mit ihrer ganzen Hundemeute nebst Klein an. War schon ein lustiges Bild. Sie stieg, aus grüßte uns, leinte Klein und zwei ihrer eigenen Hunde an, und meinte wir könnten ja schon mal mit Klein, ihren Hunden und Samira Spazieren gehen. Sie würde inzwischen die Welpen aus dem Tierheim holen und ins Auto packen. Völlig gefangen in dieser bizarren Situation taten wir wie uns geheißen.  Klein ( Dackota ) war ein freundliches aufgewecktes Kerlchen. Er versuchte sofort Samira in ein Spiel zu verwickeln, doch die tat so als wäre das hier und jetzt unter ihrer Würde.  Der Kleine ließ von seinem Vorhaben ab Samira in ein Spiel zu verwickeln und widmete sich kurzerhand den Sträuchern und Büschen am Wegesrand.  Nach ca. 15min. gingen wir  mit dem Tross wieder zum Auto zurück und warteten auf Hexe. Die kam einige Zeit später mit den Welpen im Schlepptau aus dem Tierheim, verlud sie und wante sich dann uns zu. "Wie sieht's aus ?" fragte sie und schaute uns an. Der kleine Dackota hatte es sich zwischen uns bequem gemacht. Wir waren uns einig, der kleine kommt mit uns nach Hause. Auf der Motorhaube unseres Autos haben wir dann den Schutzvertrag unterschrieben und die Schutzgebühr bezahlt.  


 

Und das ist Dackota ehemals Klein!

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ist er im zarten Alter von 4 Monaten

  

 

 

 

 

 

 

 

Dackota mit Kater Mikesch beim spielen. Dackota

und Mikesch sind die dicksten Kumpels. Kein

Wunder, unser Kater kennt Hunde von klein auf, ist

mit ihnen aufgewachsen. Er benimmt sich und

spielt auch eher wie ein Hund.

 

 

Zum erstenmal erlebt Dackota wie es ist im Schnee zu laufen.

Er ist  jetzt 1 Jahr alt.

Vom Schnee kann er nicht genug bekommen.